Foto: Pascal KeiligMeine Methode
Ich trainiere und erziehe sämtliche Tiere mit Konsequenz, aber vor allem mit viel Liebe und Respekt.
Mit klaren Anweisungen habe ich stets ein Ziel vor Augen, was es einzuhalten gilt.
Die jeweiligen Übungen teile ich in mehrere kleine Schritte auf, damit der Esel dem Endziel langsam aber sicher näher rückt.
Dem Esel gebe ich die nötige Zeit, sich mit der neuen Situation anzufreunden und sich der Herausforderung zu stellen.
Foto: Jutta BöckmannBelohnung
Meine Belohnung erfolgt durch Streicheleinheiten, schmusen, Körpersprache, stimmliches Lob und die selbst gewonne positive Erfahrung des Esels.
Denn dieser bekommt durch sein neu erworbenes Können ein stärkeres Selbstbewußtsein und das fühlt sich auch für einen Esel gut an.

Bei mir gibt es keine Leckerlies.
Es mag Tierarten, wie z. B. den Jäger Hund geben, wo die Gabe von Belohnungshappen Sinn machen kann, denn Hunde müssen von Natur aus Beute machen und diese ist dann auch gleichzeitig ihre Belohnung.
Aber für den Dauerfresser Esel?
Bei Equiden, die ihrem Futter nicht hinterherjagen brauchen, muss das Leckerlie als Belohnung sogar erst antrainiert werden. Und wenn man mit den Naschereien nicht wirklich konsequent umgeht, wird aus einem Esel schnell ein penetranter Bettler, der in Anoraktaschen wühlt oder gar nach Händen grapscht.




