Sie haben Probleme mit ihrem Esel, weil ...

Foto: Maily Frieden
  • er beim Hufe geben austritt, beim Halfter anziehen weg- rennt oder sie mit ihm aus anderen Gründen überfordert sind?
  • oder sie planen eine große Wanderung und wollen ihren Esel vorab auf evtl. Hindernisse (Brücke/Verkehr/Kanaldeckel) vorbereiten oder sind sich nicht sicher, welcher Packsattel zu ihrem Esel paßt?
  • oder sie möchten ihrem Esel etwas Gutes tun, ihn geistig fördern und zirzensische Lektionen, wie auch Tricks beibringen?
  • oder sie möchten sich in naher Zukunft Esel anschaffen, haben jedoch einige Bedenken und sind sich über manche Dinge (Stall, Futter, Kosten) noch nicht ganz im Klaren?
  • oder sie möchten in der tierge- stützten Therapie arbeiten und wissen noch nicht genau, ob sich ihre Esel eignen, oder wie sie sie für diese Aufgabe vorbereiten können?
  • oder sie möchten ihre Esel an andere Tiere gewöhnen (Pferde, Ziegen, Katzen, Hunde), bzw. testen, ob sie verträglich mit- einander wären?

Dann sind sie hier richtig! Ich bilde ihre Esel aus und trainiere auch sie selber, damit das Verhältnis Esel und Halter auf beiden Seiten Freude bereitet.

Unterwegs stoßen wir auch immer wieder mal auf das Hindernis "Treppe". Stufen zu trainieren lohnt sich und ist gut für des Esels Muskulatur.

 

Aha-Erlebnisse werden sich bei ihnen häufen, wenn sie erst einmal gelernt haben, wie ein Esel zu denken und ihre Körpersprache gezielt einsetzen können.

 

Beratung über artgerechte Esel- haltung, Packsattelkunde, esel- typische Erkrankungen, Huf- schutz, oder wo kaufe ich einen Esel und Vieles mehr, fließen selbstverständ- lich in das Training mit ein.

Auch wenn man alleine ist, kann man mit zwei Eseln gleichzeitig wandern gehen. Alles nur eine Sache des Trainings.

 

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Brückentraining - für einen angehenden, souveränen Wanderesel unerlässlich
Foto: Pascal Keilig

Esel sind keine Pferde mit langen Ohren !!!

 

Esel, Pferde und Zebras gehören zwar allesamt zu den Equiden und können sich untereinander verpaaren, aber es gibt gravierende Unterschiede: im Verhalten, der Herkunft, den Haltungs-

bedürfnissen ...

  • Esel sind z. B. eingeschränkte Fluchttiere und reagieren nicht so panisch wie Pferde. Demnach kann man auch nur zum Teil die allseits bekannte "Pferdeflüsterer-Kommunikation" auf den Esel übertragen.
  • In einer Eselherde gibt es keine Leitstute, wie man es von einer Pferdeherde her kennt. Esel entscheiden vielmehr für sich selbst.
  • Eselhengste halten sich nicht, wie Pferdehengste, in einem Harem auf, sondern leben territorial.
  • Esel haben in unseren Breitengraden höhre Ansprüche an die Haltungsbedingungen wie Pferde. So haben sie z. B. kein wasserabweisendes Fell und benötigen einen Unterstand, den sie jederzeit aufsuchen können.
  • Esel reagieren anders auf Medikamente und Narkosmittel, als Pferde.
  • Esel zeigen Schmerzen deutlich später an, als Pferde.
  • Esel werden viel älter als Pferde, haben demnach auch eine längere Kindheit und sind später ausgewachsen.
  • Esel sind wesentlich triebhafter als Pferde und können schon mit 7 Monaten erfolgreich decken.
  • Esel sind trittsicherer als Pferde und damit verbunden auch viel vorsichtiger, was ihnen den Ruf des "sturen Esels" eingebracht hat.
  • Esel sind sehr intelligent und langweilen sich von daher auch schneller als Pferde.
Pfützentraining

Ab in den Bach

12. Juli 2009 im Siebengebirge

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Esel waten im Tierpark Mundenhof durchs Wasser

Die Esel-Akrobaten auf dem Mundehof (Freiburg, Mai 2007) nach einem Showauftritt - daher noch die Farbe im Fell.

Film von Jean-Paul Dieschbourg.

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Esel im Meer - Oostende, Sommer 2002

Früh übt sich. Wallach Samuel lernt im Alter von gerade mal 2 Jahren das "gefürchtete" Wasser kennen.

Die Wellen sind in dem Fall von enormen Vorteil, denn der Esel bleibt bei Gefahr ja stehen, doch die Wellen kommen weiterhin auf den Esel zu. Und siehe da, Esel lernt, dass das Umspülen der Beine überhaupt nicht schlimm ist und folgt seiner ihm vertrauten Person.

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